Daniel Hoffbuhr, STV Barßel

der am 10.02.80 in Barßel als Sonntagskind geboren wurde und mit Sicherheit schon damals mit Pink Floyd „Another brick in the wall“ mittrillierte. Er bringt mit 103 kg und 198 cm einen ganz schönen Wumms mit, wie Olaf Scholz sagen würde. Sehr ruhig und überlegt beantwortet er meine Fragen und kommt das ein oder andere Mal auch ins Nachdenken, wenn er z.B. über Menschen spricht, die grundsätzlich die Dinge schlecht machen. „Ich sage geradeaus was ich denke“, bei ihm ist das Glas immer halb voll, niemals halb leer, „ich bin ein durch und durch positiv denkender Mensch“, erklärt er seine Persönlichkeit. „Ich habe dadurch nicht nur Freunde, aber ich bin mit mir im Reinen“. Dass er ehrgeizig ist und ungern verliert, versteht sich fast von selbst.

Nach Abschluss der Realschule ging er nach Friesoythe zur Höheren Handelsschule. Danach machte er bei unserem Sponsor und Tischtennisass Lütjes seine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann, danach folgte die Fachoberschule Rostrup, um dann Fallschirmjäger bei der Bundeswehr zu werden. Dem Leitspruch: Klagt nicht, sondern kämpft! folgt er bis heute. Auch dies ist mehr als verständlich, hatte er doch im März 2003 einen folgenschweren Schwerstunfall mit seinem Auto. Des Öfteren hat man ihn aus dem Niemandsland zurückgeholt und nach mehreren Monaten wurde er aus dem Krankenhaus entlassen.

Nach seiner Genesung studierte Daniel in Emden Betriebswirtschaft und konnte seine Diplomarbeit bei der Meyer-Werft Papenburg absolvieren. Die gefiel den Bossen so gut, dass sie ihn vom Fleck weg im Jahr 2009 für die interne Logistik verpflichteten. Seit 2016 ist er im Lieferantenmanagement oder Supply Chain Management tätig.

Mit 5 Jahren kam er zum STV, machte alle Jugendmannschaften durch und spielte auch bei der 1., 2. und 3. Mannschaft des STV. Nach seinem Krankenhausaufenthalt machte er 2005 sein erstes Spiel gegen Bösel und schoss das 1:0.

Der Trainer mit seinem Lieblingsgericht Wurzeleintopf (im pfälzischen „Geeleriewesupp“ genannt) mag besonders Sylvester Stallone (wen sonst?) als Lieblingsschauspieler, der nicht liegenbleibt sondern immer wieder aufsteht und kämpft. Der Papa von Tristan (Tristan kommt aus dem Keltischen und bedeutet - Krieger - einer von König Artus‘ Tafelrunde), dem 2jährigen Sohn gemeinsam mit seiner Ehefrau Katharina, hat viel vor mit seiner II. Mannschaft.

„Es muss wieder Spaß machen, die Spieler können sich auf mein Wort verlassen, dann bin ich überzeugt, kommt der Erfolg von selbst“. Langfristig peilt er den Aufstieg der ZWEITEN an. Momentan hat er ca. 30 Spieler im Kader und das Leistungsprinzip muss auch in der ZWEITEN im Mittelpunkt stehen. Sein Lieblingsverein ist Werder Bremen (mit 10 Ausrufezeichen), sein Lieblingstrainer war Otto Rehagel und ist jetzt Jürgen Klopp. Einen Lieblingsspieler hat er auch: Johann Micoud.

Er mag keine unehrlichen Menschen. Und wie ich das verstehe!

Er will eine gute Saison hinlegen, der Trainer unserer II. Mannschaft, seine Ehefrau und Krankenschwester in Friesoythe, unterstützt ihn wo sie kann. Wir vom Vorstand tun das auch.

Viel Glück Daniel. Und bleib gesund!

Barßel, 2.7.2020

Uwe Gettkandt

   
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