Gregor Büscherhoff, STV Barßel

direkt vom Trainingsplatz kommend, saß er mir gegenüber, der Mann aus dem Trainerstab der Ersten. Im letzten Jahr ist er eingesprungen und hat durch seine Art wesentlich dazu beigetragen, dass die Mannschaft wieder Kontinuität und spielerische Linie erfuhr. Gemeinsam mit seinem Cousin Nils wurde der Klassenerhalt in der Kreisliga angepeilt.

Am 22.2.71, als Frederic Chopin, George Washington und Niki Lauda (der wurde gerade 22) ihren Geburtstag hatten, kam Gregor in Barßel zur Welt.

Nach seinem Hauptschulabschluss machte er die Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker, war anschließend 9 Jahre im Kfz-Service in Reekenfeld tätig und arbeitet seit 1998 in Oldenburg bei der Fa. Tramann & Co. als Monteur im Außendienst. In 2-3 Monaten wird er dann in eine leitende Position im Innendienst wechseln.

Mit 5 Jahren ging er zum STV und spielte kontinuierlich bis zur 1. Mannschaft in unserem Verein. 1999 wechselte er zum SV Altenoythe. Von 04 bis 08 war er Spielertrainer beim SV Scharrel. Er kam über Flitsche an Weihnachten 2019 zum STV und trainierte mit Nils die Erste. Mit seinen Trainerkollegen Uwe und Matthias gibt er die Ziele für 20/21 klar vor:

In den ersten drei Monaten so viele Punkte wie möglich und vor der Winterpause ein entsprechendes Polster. Sein Lebensmotto: Es gibt immer einen Ausweg. Aufgeben gibt’s nicht. Er bezeichnet sich als verlässlichen Partner. Ein gegebenes Wort zählt. Er mag keine Menschen, die die Coronagefahr bagatellisieren. Ein weiteres Motto nennt er: „Nur wer wählen geht, hat das Recht die Politik zu kritisieren.“

Gregor ist ein „Allesesser“ - nur wenn er von den panierten Schnitzeln seiner Frau erzählt, leuchten seine Augen. Ich habe den Eindruck, dass die ganz besonders toll sein müssen.

Bei seinem Lieblingsverein kommen wir uns näher: Nur der HSV. Endlich mal wieder einer, der den Rothosen die Daumen drückt. Als Spieler nennt er Julian Brandt von Bayer Leverkusen, der bestimmt noch eine tolle Zeit vor sich hat. Auf dem Trainerposten favorisiert er Bruno Labbadia: „ Ein Mensch, der aus Erfahrungen lernt und sich permanent entwickelt. Und zwar positiv.“

Musikalisch mag er Rock (Handmade), Led Zeppelin, U2 und Linkin Park.

Mel Gibson, Meg Ryan und Anni Lennox und Dave Stewart von den Eurythmics hört und sieht er sehr gerne.

Ein Typ, dieser Gregor, der m.E. genau in das Trainerteam passt. Drei Individualisten, die im gemeinsamen Konzert den STV voranbringen können. Viel Erfolg und danke für das Interview, Gregor.

Ach ja, einen hab ich noch …

„Wenn sich jemand dehnen will, soll er nach Dänemark fahren. Bei mir wird gelaufen, da kann keiner quatschen.“
Eduard Geyer

Uwe Gettkandt
26.06.20

   

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