Jan-Hendrik Elsen, STV Barßelsaß er mit mir in der Küche, wo ich prompt vergessen habe, ihm etwas zu trinken anzubieten. Angeregt haben wir uns unterhalten und festgestellt, dass er sich mit seinem Hobby Fußball und beim STV absolut wohlfühlt. Mit seinen 25 Jahren ist er bereits 19 Jahre im Verein – und war schon 98/99 Hallenkreismeister in der F-Jugend.

2009/10 spielte Jan-Hendrik in der A-Jugend und in der 1. Herrenmannschaft. Der erste Platz in der Kreisliga und eine Niederlage im Pokalfinale in Lastrup waren die Folge.

saßen wir uns gegenüber - „die gute Seele des Vereins“, hatte ich im Vorfeld von vielen Gästen und Mitgliedern des STV gehört.

Die im August 1972 in Barßel geborene Chefin des Clubhauses des STV macht auf mich einen aufgeräumten Eindruck. „Es ist nicht alles Gold was glänzt“, sagt sie etwas wehmütig, „aber wo gibt’s das schon?“ Sie ist seit 2 Jahren beim STV und ihre momentane Situation, privat und beruflich, verlangt viel von ihr ab. Sie ist mit Sicherheit nicht der Typ Frau, die jammert. „Aber ab und zu ein klein wenig mehr Rücksichtnahme würde guttun“.

saß er mir gegenüber, der Mann, den wohl die wenigsten in Barßel mit seinem richtigen Namen kennen: Frank Wohlbrecht, geboren am 29.11.61 mitten im Pott, nämlich in Bochum. An diesem Tag standen die „weißen Rosen aus Athen“ gesungen von Nana Mouskouri an Nr. 1 der deutschen Single Charts. Er kam 2001 mit seinen Eltern nach Barßel, verliebte sich sofort in die Menschen und die Umgebung und fühlt sich auch beim STV sauwohl.

Seine sportlichen Ambitionen lebte er zunächst in Strücklingen 2 Jahre aus, spielte in der Altliga und wurde vom Barßeler Bernd Bloch mit den Worten angesprochen: „Du spielst im falschen Trikot!“ Verheiratet ist der Mann im blauen Trainingsanzug seit 6 Jahren mit Doro, die in einem Büro in Papenburg bei Bernd Cordes arbeitet. Beim Neubau des Clubhauses war er hilfreich zur Seite und da hat er auch seinen Namen „wech“! Das erste was er benötigte war eine „Flitsche“, die er auch als erstes besorgte. Von nun an war er für Jens Schröder der Flitsche und ward seinen Namen nicht mehr los. Auch heute noch kommt es vor, dass er mit „Herr Flitsche“ angesprochen wird. Er hat es nach eigenen Worten aufgegeben, seinen richtigen Namen – Frank Wohlbrecht – hinterher zu schieben. „Unter diesem Namen kennt mich hier in Barßel kaum einer. Sei’s drum. Dass er ein typisches Ruhrpott-Original geblieben ist, kommt im Gespräch immer wieder durch.

war alles vertreten. 16 U19-Spieler, der 1. und 2. Vorsitzende, der Sportliche Leiter, der „Finanzchef“ und die beiden Trainer. Nach zwei sehr erfolgreichen Spieltagen (4:1 gegen Altenoythe und 5:1 gegen Markhausen) traf man sich am Montagabend um 17:00 Uhr im Clubheim zu einer Aussprache.

Stefan und Michael Renken, STV Barßel e. V.kamen sie locker vom Mittwochstraining ins Clubhaus des STV. Hannes Meisterfeld und ich trafen auf zwei gesprächige und konzentriert wirkende Gesprächspartner, die beim STV Landesligaerfahrung mitbringen.

Natürlich gibt es immer wieder Verwirrung, wenn wir gemeinsam auftreten, aber unsere Partnerinnen können uns sehr wohl auseinander halten.“

   
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